Um einen Verdacht auf Legasthenie/Dyskalkulie bestätigen oder entkräften zu können, werden diagnostische Tests durchgeführt. Anhand dieser genormten, psychologischen Verfahren werden Lese-, Rechtschreib- oder Rechenleistungen gemessen.
Das Testergebnis wird mit dem Resultat anderer Kinder/Jugendlicher, der gleichen Klassenstufe, verglichen. So erkennt man, ob ein Kind durchschnittliche, über- oder unterdurchschnittliche Leistungen erbringen kann. Der Verdacht auf eine Teilleistungsstörung bestätigt sich bei einem weit unterdurchschnittlichen Ergebnis (z.B. wenn 95% aller Kinder bessere Kenntnisse beim Rechtschreiben oder Rechnen haben). In diesem Fall ist eine weitere diagnostische Abklärung durch einen Facharzt notwendig.
Diese Tests können Sie beim Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V. durchführen lassen. Die Anmeldung findet über die Geschäftsstelle in München statt, die mit Ihnen einen Testtermin in Wohnortnähe vereinbart. Diese Tests können auch bei Schulpsychologen, Kinder- und Jugendpsychiatern, Erziehungsberatungsstellen oder Kliniken durchgeführt werden.
Im Anschluss an den diagnostischen Test informieren Sie unsere Diplom-Psychologen in einem ausführlichen Beratungsgespräch über die Testresultate Ihres Kindes. Sollte sich der Verdacht auf eine Teilleistungsstörung erhärtet haben, so geben wir Empfehlungen für die nächsten, einzuleitenden Schritte.
Die Testung inklusive Beratungsgespräch können wir Ihnen bei einem Rechen- oder Rechtschreibtest derzeit zu einem Kostenanteil von 40 EUR anbieten, einen Rechtschreib- incl. Lesetest zu 60 EUR.