Schlechte Noten im Zwischenzeugnis? Bauen Sie verlorenes Selbstvertrauen wieder auf!

Viele Kinder sehen dem Zwischenzeugnis mit Angst entgegen. Hatten sie vorher noch die Hoffnung, dass ihr Zeugnis nicht ganz so schlecht ausfallen wird, so sehen sie nun ihre Schulleistungen schwarz auf weiß.  

Schlechte Noten können trotz fleißigen Lernens auftreten und unterschiedliche Ursachen haben. In der Folge beginnen Kinder häufig, an sich zu zweifeln und es können beispielsweise Lernblockaden und Prüfungsängste auftreten. Dies wiederum wirkt sich oft negativ auf das Selbstbewusstsein der Kinder aus. Es entsteht leicht ein Teufelskreis, dem Sie mit folgenden Maßnahmen entgegensteuern können:  

  • Schlechte Noten verunsichern Kinder. Daher brauchen diese vor allem Trost und Verständnis. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie es unabhängig von den Schulnoten lieb haben.
  • Fördern Sie die Stärken und damit das Selbstvertrauen Ihres Kindes. Schaffen Sie einen Ausgleich zur Schule durch Sport, kreative Hobbys, gemeinsame Freizeitaktivitäten etc.
  • Loben Sie auch kleinste Lernfortschritte. Belohnen sie vor allem die Anstrengung und das Bemühen Ihres Kindes, auch wenn das Ergebnis noch fehlerhaft ist.
  • Erarbeiten Sie mit Ihrem Kind realistische Ziele. Setzen Sie kleine Ziele, die das Kind auch erreichen kann. Zu hohe Erwartungen führen leicht zu Enttäuschung.
  • Fördern und fordern Sie die Eigenverantwortung Ihres Kindes: Stellen Sie mit ihm einen Lernplan auf und teilen sie den Lernstoff in kleine überschaubare Einheiten ein. „Lernberge“ wirken demotivierend. Achten Sie auf feste Lernzeiten und ausreichend Pausen.
  • Haben Sie viel Geduld und reduzieren Sie den Leistungsdruck. Lücken im Schulstoff und schlechte Noten entstehen über einen längeren Zeitraum. Daher kann es auch eine Weile dauern, bis sich Fortschritte einstellen.
  • Motivieren Sie Ihr Kind durch spielerisches Üben, auch am PC, oder durch Lernmaterialien, die auf die Interessen Ihres Kindes abgestimmt sind. Wählen Sie anfangs leichte Übungen, bei denen Ihr Kind Erfolge erleben kann. Steigern Sie langsam den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben.
  • Suchen Sie das Gespräch mit der Lehrkraft und überlegen Sie gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt, die Lernschwierigkeiten in den Griff zu bekommen.
  • Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.