Folgeprobleme von Legasthenie

Kinder, die unter Legasthenie leiden, werden oft jahrelang von (schulischen) Misserfolgen begleitet – ohne dass die wahre Ursache erkannt wird.

Darunter leidet das Selbstbewusstsein – was emotionale Probleme wie Ängste oder depressive Verstimmungen hervorrufen kann. Daraus können psychosomatische Probleme oder auch soziale Schwierigkeiten wie Einsamkeit, Aggression und andere Verhaltensauffälligkeiten entstehen.

Alle diese Folgen der Legasthenie werden als Sekundärstörungen bezeichnet. Sie müssen in jedem Fall behandelt werden – damit die weitere Entwicklung Ihres Kindes nicht gefährdet ist.

Die häufigsten Sekundärprobleme im Überblick:


Emotionale Probleme:

  • Selbstwertverlust
  • Versagensgefühle
  • negative Selbsteinschätzung
  • Ängste, vor allem Schul- und Prüfungsängste
  • Traurigkeit, depressive Verstimmung


Körperliche Probleme:

  • psychosomatische Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
  • plötzliches wieder Einnässen


Schulische Probleme:

  • Konzentrationsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Motivationsverlust
  • generelles Leistungsversagen
  • Hausaufgabenkonflikte


Soziale Probleme:

  • Kontaktschwierigkeiten, sozialer Rückzug
  • Aggressivität
  • Einsamkeit
  • Prahlen, Clownereien